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 RIS-Customizing in Integrierten KIS-RIS-PACS-Systemen           8-Oktober-2011
pphc bereitet gegenwärtig eine umfassende Studie zur Problematik des RIS-Customizing bei Integrierten KIS-RIS-PACS-Systemen vor, basierend aus den aktuellen Projekt-Erfahrungen und -Ergebnissen von 5 Universitätsklinika. 
Im folgenden eine Kurz-Information hierzu, bei Interesse bitte eine Info-Anfrage an
info@pphc.de Stichwort "RIS-Customizing"
Ausgangssituation:
RIS und PACS-Systeme haben eine Historie von > 20 Jahren und sind ursprüngliche als stand-alone Systeme entstanden.Das Customizing (Systempflege) war und ist hierbei in der Hand der klinischen Betreiber (im allgemeinen Ärzte und MTRA’s der Radiologie) und wird in der Regel gut beherrscht, meist aber auch durch Einsatz von „Freizeit“ der Betroffenen.
Problembeschreibung:
Mit der Entwicklung von sog. Integrierten KIS-RIS-PACS Systemen wurde notgedrungen das RIS-Customizing (Systempflege) von der klinischen Abteilung in Rechenzentren verlagert, da das RIS-Customizing für alle KIS-Hersteller auf nativer Systemverwaltungsebene angesiedelt und damit nicht delegierbar ist. Darüber hinaus ist die System-Administrations-Notation im allgemeinen sehr kryptisch (z.B. ORBIS, IS-H*med, Soarian, Lorenzo,…) und bietet keine leicht verständlichen Dokumentationsformen für klinische Anwender.

Mit zunehmender „Prozess-Orientierung“ bzw. Unterstützung der RIS- und PACS-Systeme seitens der integrierten KIS-Systeme vergrößert sich damit die Problematik der Mitarbeit und Gestaltung einschließlich der Verantwortungsübernahme (Risiko-Management!) für Themenbereiche wie Leistungsbaumgestaltung, Terminierungs-Management, Vorbelegungen für Leistungsquittierung nach RöV-Anforderungen als auch Abrechnungsfunktionen (Hauskataloge, OPS,…) usw., die naturgemäß nicht in einem Rechenzentrum angesiedelt sind.

Eine weitere Fehleinschätzung liegt im allgemeinen dadurch vor, dass man davon ausgeht, dass mit der Betriebsbereitschaftserklärung (BBE) des Lieferanten ein quasi stationärer Zustand erreicht wird.
Die Realität dagegen ist von einer hohen Veränderung geprägt, u.a. durch
  •  Lifecycle und Innovationen der Medizintechnik (z.B. Leistungsbaum-Pflege und Workflow-Integration Postprocessing Multi-Slice für Schnittbild),
     
  •  Workflow-Integration für Fremd-Bild-Integration (z.B. CD-Import, Teleradiologie)
     
  •  Organisationsanpassungen (z.B. Pool-Bildung Radiologie/Neuroradiologie, Interdisziplinäre Zentren, MVZ, regionale Kooperationen)
     
  •  Bauliche Veränderungen (z.B. Umzüge mit Modalitäten-Wechsel ohne Produktiv-Unterbrechung)
     
  •  Aktualisierung Hauskataloge und OPS-Codierung
Lösungsmöglichkeiten und Studien-Inhalt (Vorschau)
Ein Lösungsansatz besteht darin, alle relevanten Customizing-Daten in einem eigenständigen Referenzmodell (z.B. Marburger Krankenhaus-Referenzmodell) auszulagern und durch Einführung von Metadaten eine Komplexitätsreduktion durchzuführen.

Damit ist es möglich alle relevanten Steuerungsdaten übersichtlich zu präsentieren und für alle betroffenen Verantwortungsbereiche transparent zu gestalten,-  wir sprechen hier auch von einer sog. Meso-Ebene gegenüber der Mikro-Ebene von z.B. EDV-Tabellen (z.B. ORBIS-RIS-nice Stammdaten-Tabelle).

Unterschiedliche Lösungsformen und Projekt-Erfahrungen aus nunmehr 5 Jahren in 5 Universitätsklinika werden gegenübergestellt sowie mögliche „Roadblocks“ und Hilfestellungen hierzu erläutert.

Neben dem Einsatz neuer und innovativer Werkzeuge und Verfahren ist ein weiterer Themenbereich hierbei die Weiterentwicklung der bisherigen teilweise "zentrischen" Rechenzentren zu neuen Kommunikations-Dienstleistern mit innovativen Kommunikations-Techniken (z.B. Collabration mit Hilfe von Sharepoint Lösungen) sowie veränderter Aufgabenteilung und Verantwortung von IT-Abteilungen und klinischen Bereichen.

Bei Interesse steht pphc Ihnen gerne als Gesprächspartner mit konkreten Projekterfahrungen für diese Themen zur Verfügung.

     
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